Stadtrat Gersthofen 2026
Gersthofen ist eine Stadt, in der man gerne lebt. In den vergangenen Jahren wurde viel erreicht: Schulen und Kindergärten wurden ausgebaut, neue Begnungsorte geschaffen, Einsatzkräfte gestärkt, Wohnraum entwickelt und mit dem neuen Bahnhof ein wichtiger Schritt in die Zukunft gemacht. Diese Entwicklung ist eine gute Grundlage, sie entbindet uns aber nicht davon, weiter aufmerksam auf das zu schauen, was die Menschen im Alltag bewegt.
Mir ist es wichtig, dass Politik nicht bei großen Projekten stehenbleibt, sondern dort ansetzt, wo man Verbessungen unmittelbar spürt: bei Bildung und Betreuung, bei Mobilität, bei Angeboten für Vereine, bei einer lebendigen Innenstadt und bei einer Stadtentwicklung, die alle Generationen mitnimmt.

Warum ich für den Stadtrat kandidiere
Ich kandidiere für den Stadtrat, weil ich Gersthofen aktiv mitgestalten möchte – sachlich, verantwortungsvoll und mit einem offenen Ohr für die Menschen. Meine Erfahrung aus Verwaltung und Kommunalpolitik hilft mir, Zusammenhänge einzuordnen, Entscheidungen realistisch zu bewerten und Lösungen mit Augenmaß zu entwickeln.
Gersthofen braucht eine Politik, die verbindet, zuhört und gemeinsam gestaltet. Dafür stehe ich.
Bildung, Betreuung und Familie
Gute Bildung und verlässliche Betreuung sind entscheidend für Familien und ein zentraler Standortfaktor für Gersthofen. In den vergangenen Jahren wurden Schulen modernisiert, erweitert und neu gebaut, Kindertageseinrichtungen ausgebaut und der Ganztagsanspruch frühzeitig erfüllt. Diesen Standard gilt es zu sichern und weiterzuentwickeln.
Mir ist wichtig, dass Bildungs- und Betreuungsangebote nicht nur quantitativ, sondern auch organisatorisch gut aufgestellt sind. Verlässliche Strukturen, ausreichend Personal und eine gute Abstimmung zwischen Stadt, Einrichtungen und Eltern sind dabei entscheidend - gerade für berufstätige Familien.
Soziale Stadt - für alle Lebensphasen
Gersthofen lebt von seinen Menschen – von Kindern und Jugendlichen, Familien, alleinstehenden Menschen und älteren Bürgerinnen und Bürgern. Eine soziale Stadt sorgt dafür, dass alle Generationen ihren Platz haben und Unterstützung dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Die Begegnungsstätte „DU & HIER“ zeigt, wie wichtig Orte der Begegnung sind. Solche Angebote stärken den Zusammenhalt und wirken Einsamkeit entgegen. Gleichzeitig braucht es passende Wohnangebote, eine gute Erreichbarkeit von Beratung und Unterstützung sowie einen engen Austausch mit Beiräten und ehrenamtlichen Initiativen. Sozialpolitik bedeutet für mich: zuhören, vernetzen und Strukturen verlässlich weiterentwickeln.
Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich treffen, ausprobieren und einbringen können. Mit neuen Freizeitangeboten, der Skate-Anlage und der Entscheidung für ein neues Jugendzentrum wurden wichtige Schritte gegangen. Entscheidend ist es, junge Menschen auch weiterhin einzubeziehen - etwa über den Jugendbeirat - und ihre Perspektiven ernst zu nehmen.
Beteiligung schafft Verantwortung. Wer früh erlebt, dass die eigene Stimme zählt, bleibt auch langfristig engagiert für seine Stadt.
Mobilität und Infrastruktur
Mobilität ist ein zentrales Alltagsthema – für Schülerinnen und Schüler, Berufstätige, Familien und Seniorinnen und Senioren. Bus und Bahn müssen verlässlich funktionieren, barrierefrei sein und auch in Ferienzeiten eine echte Alternative bieten. Gleichzeitig braucht es praktikable Lösungen für den ruhenden Verkehr, etwa durch zusätzliche Parkmöglichkeiten und eine gute Anbindung an den Bahnhof.
Vereine und Ehrenamt
Vereine und Ehrenamt tragen Gersthofen. Sie brauchen Räume, die nutzbar und bezahlbar sind, verlässliche Unterstützung und echte Wertschätzung. Ob Sport, Kultur, soziale Arbeit oder Einsatzkräfte – dieses Engagement ist keine Selbstverständlichkeit.
Wirtschaft
Eine starke lokale Wirtschaft ist die Grundlage für Arbeitsplätze, Ausbildung, Steuereinnahmen und Lebensqualität in Gersthofen. Industrie, Handwerk, Mittelstand und Dienstleistungsbetriebe prägen den Wirtschaftsstandort und tragen wesentlich dazu bei, dass unsere Stadt leistungsfähig bleibt.
Mir ist wichtig, dass Wirtschaftsförderung nicht abstrakt bleibt, sondern konkret im Alltag der Betriebe ankommt. Dazu gehören verlässliche Rahmenbedingungen, planbare Entscheidungen und eine Verwaltung, die Ansprechpartner ist und Prozesse verständlich gestaltet. Gerade kleine und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe brauchen klare Zuständigkeiten, kurze Wege und pragmatische Lösungen.
Standortentwicklung bedeutet auch, Flächen verantwortungsvoll zu nutzen, bestehende Gewerbegebiete weiterzuentwickeln und gleichzeitig Umwelt- und Lebensqualität im Blick zu behalten. Gute Erreichbarkeit, funktionierende Infrastruktur und eine enge Verzahnung von Wohnen und Arbeiten sind dabei entscheidende Faktoren.
Ein besonderes Anliegen ist mir zudem die Verbindung von Wirtschaft, Bildung und Ausbildung. Gute Schulen, attraktive Ausbildungsplätze und qualifizierte Fachkräfte gehören zusammen. Wirtschaftsförderung heißt deshalb auch, junge Menschen für Ausbildung und Beruf vor Ort zu gewinnen und Unternehmen bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen.
Gersthofen soll auch künftig ein verlässlicher, attraktiver und zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort bleiben – mit einer Politik, die zuhört, Rahmen setzt und Entwicklung ermöglicht.
Stadtentwicklung
Stadtentwicklung bedeutet Wachstum so zu gestalten, dass Lebensqualität erhalten bleibt. Dazu gehören eine lebendige Innenstadt mit Nahversorgung und Aufenthaltsqualität, gut nutzbare öffentliche Räume und eine ausgewogene Mischung aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit – in der Kernstadt ebenso wie in den Ortsteilen.



















